Die tollste deutsche Debüt-CD seit vielen, vielen Monaten.

Sunday, 14.01.2007 by Mauri. Filed under: Reviews.

Die tollste deutsche Debüt-CD seit vielen, vielen Monaten. Das Frankfurter Trio klingt zwar unüberhörbar nach der Scumbucket/Blackmail-Mischpoke, schafft es aber auch tatsächlich, deren extrem hohes Songwriter-Niveau zu erreichen - eine Hürde, an der alle anderen zeitgenössischen einheimischen Alterna/Indie-Kapellen bislang kläglich gescheitert sind. Hier werden eigenwillig-geniale Melodien, kanrzige Brat-Riffs, federleichte Grooves und vor allem ehrliche, unverfälschte, nachfühlbare, durch und durch sympathische Emotionen mit Schaufelradbaggern statt Soßenlöffeln auf unsere Teller gehäuft. Wer beim unwiderstehlich swingenden “Costume For Kelly” nicht in Freundentränen ausbricht, hat kein Herz oder keine Ohren. (Michael Rensen)

Wertung: 8/10 Punkte
Quelle: Rock Hard, Ausgabe 236, rockhard.de

Energie als roter Faden

Sunday, 14.01.2007 by Mauri. Filed under: Reviews.

Sushimob beeindrucken. Nicht nur aufgrund ihrer kurzen, knackigen Songlängen, sondern auch durch ihren Rock, den sie ohne jegliche Anbiederungen in die Gehörgänge schicken.

Der Frankfurter Dreier spielt Altbewährtes erfrischend locker und unbedarft. Das ist Rock, bei dem sich Energie wie ein roter Faden durch die Melancholie und Hoffnung dieses Albums zieht. „The Controls And Their Function“ lebt von einer Atmosphäre, die ansteckt und mitreißt, ja förmlich voller Kraft und Melodie strotzt. „Always“ ist der Hit des Albums, das voll von kleinen Singalongs und Indiegassenhauern ist. Das ist schon eine Kunst, Ohrwürmer ohne Penetrationscharakter und Schleimspuren zu bieten. Und das dann auch noch in zwölffacher Ausführung.

Sicher stehen für diesen druckvollen, authentischen Sound auch Aufnahmeleiter Oli Rüger, (der u.a. auch für das überragende Emirsian-Debüt mitverantwortlich ist) und der Mastertyp internationalen Kalibers Willem Makkee (Weezer, Phillip Boa, etc.) mit in der Verantwortung. Scumbucket, Queens Of The Stoneage und The Strokes als grobe Referenzen, ohne Plagiatvorwürfe anbringen zu wollen. Sushimob ähneln diesen Bands in Melodieführung, Fettheit und Freshness, sind aber eigenständig, frech – und gut. Man überzeuge sich hier anhand des zwei Minuten langen roten Fadens „I Go Robot“. (bb)

Wetung: 4/6 Punkten
Quelle: tonspion.de

zwanzignullsieben

Friday, 12.01.2007 by Mauri. Filed under: News.

Ein frohes neues Jahr wünschen wir euch. Laut Ariane Sommers “Benimmbibel” kann man sich noch bis Mitte Januar ein solches wünschen. Doch Ariane Sommer braucht kein Mensch. Aber Neuigkeiten von SUHSIMOB braucht das Land.

Wir haben die ersten Konzertdaten bestätigt bekommen:
08. April - Batschkapp/Frankfurt (10 Jahre Harmful; wir covern einen Harmful Song)
14. April - Das Bett/Frankfurt

Außerdem planen wir für Ende März und April eine kleine Deutschland-Tour.

Letztes Wochenende haben wir ein Fotoshooting über uns ergehen lassen ;o)
An dieser Stelle möchten wir uns bei Formi bedanken, der das klasse gemacht hat. Das Ergebnis gibt es nächste Woche auf diesen Seiten zu bewundern.

Demnächst stellen wir einen weiteren Song online. Stay tuned …