gerade aus heraus: ein mehr als gelungenes debut einer großartigen band aus frankfurt.

Thursday, 2.11.2006 by Daniel. Filed under: Reviews.

schon ab dem ersten lied ist die richtung klar. schnörkelloser indierock mit leichtem noiseeinschlag. klingt schwer, ist es aber nicht. ganz im gegenteil sogar. locker leicht kommen die selbst die rockigsten lieder aus den boxen. dabei beinhalten sie dennoch genügend druck um den hörer aus seinem sessel zu drücken. und genau das mache ich jetzt auch erstmal und singe dazu lauthals mit: “i can’t loose my amplifier”.

apropos verstärker. “sushimob” lassen es ordentlich krachen. oldschool indierock wird in die gegenwart gezerrt und mit einem neuen gesicht ausgestattet. dabei brauchen die lieder keine großen gesten. sie begnügen sich mit den kleinen, bauen diese jedoch aus und lassen das herz des indie freundes höher schlagen. ein ähnliches album hat dieses jahr nur “fuzzman” aufgenommen. der unterschied liegt allein in der konzentration, die “sushimob” auf den indierock legen. nicht ganz so verspielt, dafür mit bums. daraus entstehen dann sogar der ein oder andere kleine hit (”i go robot”, “antiplastic” oder “always”).

trotz des lobes, haben “sushimob” durchaus noch luft nach oben. das ist und kann nicht alles gewesen sein. man spürt förmlich, dass diese band noch tolle alben veröffentlichen kann und hoffentlich wird. nichtsdestotrotz ist “the controls and their function” ein tolles debut album geworden, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.

Quelle: rote raupe*

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